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Skandal bei der Tekom Jahrestagung

Ärger über Preis für Waffenhersteller!
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Mit einem Dokupreis für einen Waffenhersteller hat sich der Verband für technische Kommunikation (tekom) Ärger mit Rüstungsgegnern eingehandelt. Zu den Firmen, die am 5. November in Wiesbaden den Preis für besonders gelungene Bedienungsanleitungen erhalten sollten, zählte auch der schwäbische Feuerwaffen-Produzent Heckler & Koch GmbH aus Oberndorf.

Ausgezeichnet wurden die Anleitungen für die Pistole P30/P30L und für das Selbstladergewehr USC. Allerdings: Die Pistolen mit den guten Anleitungen zum Reinigen und Warten sind für die Polizei, und das Gewehr ist einen Sportwaffe, wie sie etwa Biathleten benutzen.

Aus moralischen und ethischen Gründen sei die Ehrung eines Waffenherstellers «eine skandalöse Fehlentscheidung», erklärte Paul Rüssmann, Geschäftsführer der Initiative Ohne Rüstung leben, einer Mitteilung zufolge. Aus Waffen von Heckler & Koch seien weltweit schon 1,5 Millionen Menschen erschossen worden, sagte der Vorsitzende des Rüstungsinformationsbüros, Jürgen Grässlin.

Jedenfalls gab es vor dem Hotel Dorint ein kleine Demonstation von den Waffengegnern…
Als definitiv falsches Gerücht wurde auch vermutet, dass die Waffengegner vorsätzlich die Wasserblase zwischen Finanzministerium und Hotel Dorint angebort hätten, um den Anlass zu stören.

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